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Seit dem Jahr 2005 besteht eine enge Kooperation vom Atelier artig mit verschiedenen
Kunsttherapeuten aus Israel. Aus dem engen Austausch heraus entstand die Idee, eine
fachlich qualifizierte internationale Vernetzung aufzubauen.
Geplant ist ein Fachkräfteaustausch für das Jahr 2008 (“expressive
art-therapy in stress and trauma—a cross cultural study”)
im Bereich Kunsttherapie und Trauma. Im Vordergrund stehen dabei der interkultureller
Austausch und Forschung, Völkerverständigung, Kultur und Gesellschaft.
Zur Umsetzung der Tagung und Folgeprojekte fehlen uns bislang noch ausreichende Mittel und wir suchen nach
geeigneten Fördermöglichkeiten. Für Hinweise und jegliche Unterstützung sind wir sehr
dankbar!
Die Begegnung von Fachleuten aus Israel, Palästina, Deutschland und den Niederlanden soll
unter dem Fokus der Traumaarbeit mit Kindern und Jugendlichen
“expressive art- therapy in stress and trauma — a
cross cultural study” im Rahmen von 5 Tagen statt finden und ein
Ausgangspunkt für zukünftige Zusammenarbeit sein (Netzwerkerschaffung, gemeinsame
Veröffentlichungen, Wanderausstellungen, Projekte, etc).
Neben einem interkulturellen Austausch von Erfahrungen, die auf die jeweiligen
kulturellen Gegebenheiten vor Ort zurück zu führen sind, sollen gemeinsam qualitative
Ansätze erarbeitet und daraus eine zukünftige Kooperation der Teilnehmer im Sinne einer
Multiplikatorentätigkeit entstehen. Ergebnisse sollen evaluiert und daraus erweiterte
Ansätze für die Arbeit vor Ort mit den Kindern und Jugendlichen entwickelt werden. Die
Fachtagung ist als Multiplikatorenbegegnung ausgelegt, um auch zukünftig in der Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen einer globalen Verantwortung gerecht werden zu können –
voneinander füreinander lernen.
Das Konzept der internationalen Begegnung von Kunsttherapeuten basiert ursprünglich auf
dem Fachkräfteaustausch der Stadt Köln mit Tel Aviv, der im Jahr 2006 unter dem Fokus der
Kunsttherapie statt gefunden hat. Im direkten Austausch mit israelischen und
palästinensischen Therapeuten zeigte sich großes Interesse und die Notwendigkeit an einem
fachlichen Austausch. Eine Kooperation von deutschen, israelischen, palästinensischen und
niederländischen Institutionen dient der Erlangung interkultureller Kompetenz, die einen
großen Nutzen für die Traumaarbeit und Völkerverständigung in sich birgt. Im Rahmen von
Eigeninitiative wurden Kontakte zu verschiedenen Partnern in den jeweiligen Ländern
geknüpft (dem Ausbildungscollege “Beit Berl”, der “Educational
Psychology Station” in Tel Aviv, der Fachhochschule Nijmwegen, dem Peace Center in
Bethlehem, etc.). Die maßgebende politische und religiöse Lage Israels und Palästina
lässt ein besonderes Interesse auf die speziellen Verfahren in der Traumatherapie
aufkommen und bereichernde Ergebnisse erwarten, die dann einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich gemacht werden sollen.
Die Fachtagung im Februar 2008 dient als Ausgangsplateau für zukünftige Zusammenarbeit.
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