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Arbeitsprozesse

Der Schwerpunkt liegt auf dem prozesshaften Schaffen, wirkungsvolle Resultate sind dabei zweitrangig. Im Atelier bietet sich die Möglichkeit, großflächig an der Wand, an Staffeleien, auf dem Boden oder an einer Werkbank zu arbeiten. Es stehen Farbe, Ton, Gips, Holz, Druckwerkzeuge, Kleister, Pinsel, Spachtel, etc. bereit. Hier ist ein geschützter und vertrauter Raum, in dem die Klienten ihre Ideen in Farbe und Form umsetzen. Durch Versuch und Irrtum lernen sie, ihre Grenzen zu erfassen und entwickeln eine verbesserte Frustrationstoleranz. Der erlebte Arbeitsprozess eröffnet dabei die Möglichkeit, auf Probleme im Moment des Wahrnehmens zu reagieren. Sie erproben unterschiedliche Zugangsweisen und gewinnen für ihre Herausforderungen eine neue Handlungsbasis. So wird die Wahrnehmungsfähigkeit aller Sinne geschult und die Ausdrucksfähigkeit erweitert. Erzielte Erfolge zeigen sich als Transferleistungen in den einzelnen Bereichen des Alltags und im Verhalten in der Familie des Klienten. Mehr Informationen zur Arbeitsweise gibt es hier: Kunsttherapie.

 

Humanistisches Menschenbild

Die Kunsttherapie wird wahrgenommen von Menschen unterschiedlicher Kultur, Herkunft, Gesundheit und familiären Hintergrundes. Basis der Arbeit ist ein humanistisches Menschenbild – jeder Mensch ist eine eigenständige, in sich wertvolle Persönlichkeit. Die Verschiedenartigkeit des Einzelnen wird respektiert und genutzt für kreative Prozesse

 

Netzwerkarbeit und Kooperationen (Auswahl)

Auf der Grundlage einer Leistungsvereinbarung mit der Stadt Köln (Eingliederungs- und Erziehungshilfe) wurden Konzepte entsprechend der Bedarfslage für Kinder und Jugendliche sowie deren Familien und Umfeld entwickelt und zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern umgesetzt.

Anerkannt als kultureller Bildungsträger, ergänzen zahlreichen Projekte die Arbeit, die je nach Nachfrage stärker künstlerisch kulturell oder kunsttherapeutisch ausgerichtet sind.

Es besteht eine enge Vernetzung mit anliegenden Institutionen:

— KiTas: u.a. Zebra Verde

— Schulen: u.a. Stephan-Lochner-Schule, Integrierte Gesamtschule Innenstadt (IGIS); Michaeli Schule Köln – Freie Waldorfschule, Katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt, Erzbischöfliche Ursulinenschule Köln, Freinet-Schule-Köln, Montessori-Grundschule Gilbachstraße

— Flüchtlingsheime: u.a. Rathenauplatz, Moselstraße & Vorgebirgsstraße

— Bürgerinitiative Rathenauplatz AWO

— Sozialdienst katholischer Frauen

— Gesundheitsamt

— Bezirksjugendamt Innenstadt

— Kölner Selbsthilfe e.V.

— (internationale) Familienberatung der Stadt Köln

— Verein Kunststück Familie e.V.

 

Bewährt

Das Konzept hat über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung gefunden, wie zahlreiche Arbeiten und Studien (u.a. Diplom- und Masterarbeiten) zeigen. In Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten konnten Wirksamkeitsforschungen und Bedarfe aufgezeigt werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass eine Stärkung von Resilienz durch die heilpädagogisch-kunsttherapeutische Arbeit sogenannten Entwicklungsretardierungen, Entwicklungsstörungen und Krankheiten vorbeugen bzw. diese deutlich mindern kann.